1925 veranstaltete die Ortsgruppe im Speicherer Wald ein "Eifel- und Heimatfest". Dabei entstand diese Aufnahme der Tanzgruppe.
Die Mitwirkenden, jeweils von links -obere Reihe: Maria Holcher, Johannes Plein, Katharina Schneider, ?, Maria Faber, Jakob Streit, Johanna Hoffmann, Theo Plein, Rektor Baumann
Mittlere Reihe: Frau Krischel-Breuer, Hubert Wolfers, Margarethe Loskill, Philipp Müller
Untere Reihe: ?, Margarethe Hoffmann, Maria Schon, Maria Streit, Willi Grün Eifelverein Die 1891 gegründete Ortsgruppe Speicher des Eifelvereins wurde, wie fast alle Vereine, durch den 1. Weltkrieg in ihrer Entwicklung unterbrochen. Die erste Generalversammlung nach dem Krieg, am 16.3.1919, endete "unter allgemeinem Beifall mit dem Wunsche, daß unser schönes Eifelland auch in Zukunft ein würdiger Bestandteil unseres geliebten deutschen Vaterlandes bleiben möge".
In den folgenden beiden Jahrzehnten erlebte der Verein unter dem Vorsitz von Johann Plein-Hütting und ab 1928 von Rektor Nikolaus Baumann eine wahre Blütezeit. Heimat- und Naturpflege, Wanderungen, Feste und Familienabende wechselten einander ab und ergänzten sich.
Die Vorführungen der Tanzgruppe wurden damals im Eifelvereinsblatt so kommentiert: "Besonderen Beifall fanden die von den Damen und Herren unserer Jugendgruppe unter Leitung von Frau Krischel-Breuer aufgeführten Reigen und alten Volkstänze in den bunten Trachten aus Urgroßvaters Zeiten, wirklich nettDarbietungen, die angenehm abstechen gegenüber den vielfach geschmacklosen importierten modernen Schiebern und anderen Gebilden.."
Anläßlich ihres 35-jährigen Bestehens führte die Ortsgruppe Speicher im Jahre 1926 viermal mit großem Erfolg die Operette "Winzerliesel" auf. Die Hauptrolle war mit Katharina Schneider besetzt. Die Einstudierung hatte frau Krischel-Breuer besorgt, eine ehemalige Lehrerin, welche auch die erste Leiterin der 1925 gegründeten Tanzgruppe war. Ihre Nachfolgerin war Frau Johanna Hoffmann.