Gesellenverein - Bezirkstagung in Trier 1924
Die Speicherer Abordnung v.l.: Nikolaus Franzen, ?, Jakob Albrecht, Franz Thiel, Matthias Schon, Wilhelm Heinz, ?, Matthias Huberti, Josef Schon, Pfarrer Capitain (von 1923 - 1927 in Speicher) und Matthias Kasel Gesellenverein Zwischen den beiden Weltkriegen bestand in Speicher ein rühriger Gesellenverein mit zahlreichen Mitgliedern. Er verfolgte die von dem "Gesellenvater" Adolf Kolping vorgegebenen Ziele: Fortbildung im Beruf, gesellige Unterhaltung sowie Pflege religiösen Sinnes und Lebens.
1946 im Gasthaus Amuser - Mitglieder des MGV "Frohsinn" mit anderen Gästen
Am Tisch v.l.: Willi Müllen, Johann Müller, Matthias Schneider, Hugo Schlaghecken, Willi Wolfers, Jakob Schneider
Stehend v.l.: ?, Johann Platz, Peter Tranpert; (dahinter Christof Heinz), Wilhelm Heinz, Hans Lang, Nikolaus Wintrich, Matthias Berg, Arnod Thiel, Peter Müller (Mielen Pitter), Josef Willems, Peter Müller, Adele Lauterborn, Josef Wintrich Männergesangverein Kurz nach Ende des 1. Weltkrieges entstand das Quartett "Frohsinn". Vorsitzende waren Sidor Hoffmann und anschließend Matthias Schneider bis zum Jahre 1964. Vereinslokal war bis nach dem 2. Weltkrieg das Gasthaus Niederprüm (Eifelder Hof). Als Dirigenten wirkten Christof Olk im Jahre 1919 und Lehrer Willi Nauhauser von 1920 bis 1947. Schon Anfang der 20er Jahre wurde der Verein zum Doppelquartett erweitert. Peter Drockenmüller, der das Dirigentenamt 1947 übernahm, baute das Doppelquartett zu einem vielstimmigen Männergesangverein aus, der das kulturelle Leben Speichers maßgeblich prägte.